produktion
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Die Arbeit der Modellbauer gliedert sich in drei Schritte.

Aus der Luft
Aus Luftaufnahmen werden Gebäudehöhen und Dachformen ermittelt, mit den Messkoordinaten der Katasterpläne, den so genannten Kanaldeckelhöhen abgeglichen, zur Deckung gebracht und um die Höhen ergänzt.

In der Stadt
Papier und Wirklichkeit stimmen häufig nicht überein. Deshalb durchquert der Modellbauer alle Strassen des 500 x 500 m großen Planquadrates, um zu vergleichen und zu aktualisieren.

In der Werkstatt
Alle Platten bauen auf einem Sockel 100x100x0,25cm aus MDF auf. Die ersten Schichten, die Höhenlinie, Gehwege und Uferböschungen werden aus Pappelsperrholz gefertigt. Die Gebäude des Modells sind aus lackiertem Uriol hergestellt, einem besonders gut zu verarbeitenden kantenstabilen Epoxydharz,. Besondere Bauwerke, wie Dom, Hohenzollernbrücke oder Rathaus werden als Reliefs ausgebildet. So besteht allein der Dom aus 40 000 Einzelteilen. Um auf Veränderungen im „Organismus Stadt“ reagieren zu können, sind alle Baukörper mit Gewindehülsen geschraubt und an den Plattenübergängen gesteckt. Kleine grüne Schaumstoffbäume ergänzen das Stadtmodellbild.

Die Modellbauer
Modellbauwerkstatt im Stadtplanungsamt:
Herr Krautwig

Externe Modellbauwerkstatt:
Modellbau Klaus Korth






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